Jordaens und die Antike | Jordaens und die Moderne


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Kunst geht auf Reisen

Für eine große Ausstellung wie ‚Jordaens und die Antike’ werden Kunstwerke aus vielen verschiedenen Museen aus ganz Europa zusammengetragen. Bis sie in der Ausstellung bewundert werden können, haben die meisten von ihnen einen weiten Weg zurückgelegt. Dabei müssen sie an ihrem Ursprungsort nicht nur abgehangen, innerhalb des Hauses bewegt und verpackt werden, sondern auch auf speziellen Lkws sicher zum Zielort transportiert werden. Da jahrhundertealte Kunstwerke sehr empfindlich sind und keinerlei Schaden auf ihrer Reise nehmen dürfen, benötigen sie eigens klimatisierte und bestens ausgepolsterte Verpackungen.

 Manche Objekte wie das Relief eines antiken Sarkophages, das mehrerer hundert Kilogramm auf die Waage bringt, sind eine besondere Herausforderungen für den Transport. Hier sind maschinelle Hilfe, viel Umsicht und das nötige Fingerspitzengefühl gefragt, um ein solches Objekt sicher von einem Ort zum anderen zu bringen.

 

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So gingen auch unsere Leihgaben aus der Museumslandschaft Hessen Kassel auf Reisen, um auf der ersten Ausstellungsetappe von ‚Jordaens und die Antike’ in den Königlichen Museen der schönen Künste, unserem Projektpartner, gezeigt zu werden. Hier öffnete am 11. Oktober die Ausstellung ihre Pforten und mehrere hundert geladene Gäste strömten in die großzügigen Räume des Sonderausstellungsbereiches, wo sie sich von den intensiven Bezügen zwischen Kunst und Kultur der Antike und den Werken von Jordaens überzeugen konnten. Mit einer hohen Resonanz in belgischer Presse und Fernsehen zur Eröffnung verspricht die Ausstellung schon jetzt, Jordaens und der besonderen Qualität seiner Kunst die Aufmerksamkeit zukommen zu lassen, die er verdient.